Verlorene Kapazität oder Wissenszugewinn?

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Wissenschaftsmanagement 2/2019

Wissenschaftliche Beiträge

Abordnungen in der Wissenschaft

DR. DANIEL EHLS
IST SENIOR RESEARCH FELLOW IM BEREICH TECHNOLOGIE UND INNOVATIONSMANAGEMENT DER HELMUT-SCHMIDT-UNIVERSITÄT UND DER TU HAMBURG-HARBURG SOWIE VISITING FELLOW AM LABORATORY FOR INNOVATION SCIENCE AN DER HARVARD UNIVERSITY.

PROF. DR.
CORNELIUS HERSTATT IST LEITER DES INSTITUTS FÜR TECHNOLOGIE- UND INNOVATIONSMANAGEMENT DER TU HAMBURG-HARBURG.

Aus Sicht von Hochschulen ist die primäre Aufgabe von Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern die Durchführung von Forschung und Lehre. Gleichzeitig sollen sie aber auch Drittmittel einwerben und dadurch die finanzielle Grundlage und das Renommee der Hochschule weiter stärken. Aktivitäten, die nicht direkt diesem Ziel dienen, werden teils kritisch gesehen, obwohl sie dem Wissenschaftssystem immanent sind. Beispiele hierfür sind etwa die Mitarbeit bei der Begutachtung von Forschungsaktivitäten, Editorentätigkeit oder gar die kurzfristig Abordnung für externe Gremienarbeiten, bei der die Kapazität nicht mehr der Hochschule zur Verfügung steht, sondern einer dritten Institution. Insbesondere aufgrund der gerade stattfindenden Fachgremienwahlen der Deutschen Forschungsgemeinschaft stellt sich die aktuelle Frage: Welchen Mehrwert bringen diese Aktivitäten der Hochschule?

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