Integrierte Hochschulkommunikation

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Wissenschaftsmanagement Handbuch & Kommentar

Grundlagen: von der Pressestelle zum Marketing von Fachhochschulen und Universitäten mit einem schlüssigen Konzept

DR. ANDREAS ARCHUT, UNIVERSITÄT BONN

Eine Zeitreise zu den Anfängen: An der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn formierte sich beispielsweise schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg ein professorales Redaktionsgremium um einen Professor, der nebenbei als Rektoratsbeauftragter für Öffentlichkeitsarbeit wirkte. Das Gremium hatte vor allem die redaktionelle Betreuung der „Bonner Universitätszeitung“ zur Aufgabe. Aus Protokollen ist bekannt, dass bereits die erste Ausgabe der Zeitung später als ursprünglich geplant erschien und das Gremium den unerwartet hohen Aufwand der Erstellung beklagte. Auch wenn in Bonn ein so renommierter Wissenschaftler wie der Vater der deutschen Nachkriegspolitologie, Professor Dr. Karl Bracher (1922-2016), diese Aufgabe innehatte – ein besonders gefragter Posten war der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit nie, und der Umfang seiner neben dem Professorenamt zu erledigenden Aufgaben hielt sich für heutige Verhältnisse in engen Grenzen. Dennoch dürfte die Professorenschaft erleichtert gewesen sein, als es zur Einrichtung der „Presse- und Informationsstelle“ der Universität kam, um die Kontakte der Hochschule zu den Medien in geordnete Bahnen zu lenken. Der Beitrag reflektiert die erforderlichen Schritte zum Aufbau, Ausbau und zur ständigen Weiterentwicklung der erforderlichen Instrumente einer Hochschulkommunikation. Dabei wird auch nüchtern Bilanz gezogen, was sich lohnt und was nicht.

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