Deutsch-Amerikanische Perspektiven

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Wissenschaftsmanagement 2/2019

Governance & Management

Trump-Effekte auf die US-amerikanische Forschungslandschaft: eine „Rückschau in die Zukunft“

STEFAN ALTEVOGT
LEBT SEIT 1997 IN NEW YORK, BEOBACHTET SEIT 2003 DIE NORDAMERIKANISCHE HOCHSCHUL- UND SEIT 2007 AUCH DIE DORTIGE FORSCHUNGSLANDSCHAFT.

Abgesehen von den sehr weitreichenden Folgen für die politische Kultur des Landes, für Institutionen und internationale Beziehungen, zeigt die Regierung Trump auch Auswirkungen auf die US-amerikanische Forschungslandschaft und ihre Wettbewerbsfähigkeit in einer zunehmend multipolarer werdenden Welt. Man muss vorausschicken, dass Donald Trump – ob nur seinen Wählern oder auch einfach nur einer komplett fehlenden intellektuellen Neugier geschuldet – kein Interesse an Forschung hat. Abzulesen ist dies schon an den zwei Jahren, die es gedauert hat, die Position des „Wissenschaftsberaters“ im Weißen Haus zu besetzen. „Trump-Effekte“ lassen sich auf wenigstens zwei Feldern beobachten, in denen sie zu in Kauf genommenen Folgen anderer politischer Ziele geworden sind. Im Beitrag wird vor allem die Entwicklung der finanziellen und damit politischen Handlungsspielräume des Landes beleuchtet. Hinzukommen auch die stärker unter sicherheitspolitischen Aspekten betrachteten internationalen Wissenschaftsbeziehungen. Grundlage der Ausführungen sind gesicherte Zahlen zum Jahresende 2019. Die Schlussfolgerungen reichen in das Wahljahr 2020.

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