Recruiting 2025: Das Ende von „Post and Pray”?

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Wissenschaftsmanagement 2/2019

Governance & Management

Wie forschungsintensive Unternehmen die junge Generation an „High Potentials“ gewinnen und binden

DR. BIANCA LIPPERT
IST FREIBERUFLICHE COMMUNICATIONS CONSULTANT UND PROJECT MANAGER MIT SITZ IN KÖLN.

Bereits zum letzten Jahrtausendwechsel wurde der „war for talents“ ausgerufen. Gemeint ist hierbei die zunehmend wettbewerbsorientierte Recruiting-Landschaft, in der Fachkräfte für das eigene Unternehmen gewonnen und möglichst lange gehalten werden. Der Kampf der Talente, also ein Überangebot von potenziellen Mitarbeitern und einem großen Pool an Kandidaten (Arbeitgebermarkt) wird also zunehmend ein Kampf um Talente, bei dem es mehr offene Stellen als geeignete Fachkräfte gibt (Bewerbermarkt). Gründe zur Verschärfung dieser Wettbewerbssituation ergeben sich vor allem aus dem demografischen Wandel, der Ausbildungssituation sowie dem Stellenmarkt. Diese Eckpfeiler werden im Nachfolgenden genauer betrachtet; insbesondere im Hinblick auf die Herausforderungen forschungsintensiver Unternehmen und wie sie diese in Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung meistern. Der Artikel ist vor Ausbreitung von Covid-19 entstanden, sodass die beschriebenen Digitalisierungsstrategien dadurch sicherlich noch weiter forciert werden.

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